Agnes Ofner

Nicht so das Bilderbuchmädchen

Mi, 24.11.2021, 09 Uhr / 10 bis ca. 14 Jahre

Genre: Lesung ab 8. Schulstufe

Veranstalter: Junges Literaturhaus, Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 3

Dauer: ca. 70 Minuten

Gegenüber von Zara wohnt Sam. Sie kann genau in sein Zimmer und ihn oft weinen sehen. Mit „Hallo ich bin Zara“ auf drei Zetteln im Fenster beginnt ein vorsichtiger Kontakt über die Straße hinweg. Die beiden lernen einander über ihre Botschaften besser kennen, doch Sam macht schnell klar, dass er Distanz braucht und Zara nicht treffen möchte. Die will aber ohnehin Josef herumkriegen, in den sie verliebt ist. Sam lebt zurückgezogen, weil er sich in seinem Körper nicht wohl fühlt, der nämlich der eines Mädchens ist ...

Das war einmal echt etwas Anderes!

Marlene, junge Leserin

Agnes Ofner beherrscht sowohl den Tonfall von Sams Ernsthaftigkeit als auch Zaras Leichtigkeit, die mit Sätzen voller Komik und Selbstironie daherkommt. Ein beeindruckendes jugendliterarisches Debüt, mit klug gebauter Handlung, starken Bildern und sprachlicher Finesse. Und einer recht überraschenden Wendung am Schluss.                 
Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2020

Agnes (Agi) Ofner, geboren 1989, arbeitet als freischaffende Autorin & Illustratorin, mit einer besonders großen Leidenschaft für Kinder- und Jugendliteratur. Sie wuchs in der Südsteiermark auf, wo sie abwechselnd durch die Wälder strawanzte und die Straßen von Graz unsicher machte. Nach der Matura studierte sie Sprachen und Grafik Design in Wien. Heute lebt sie wieder auf dem Land und denkt sich Geschichten aus, die sie in Bildern und Worten zu Papier bringt. Für das „Bilderbuchmädchen” erhielt sie 2020 den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis.