Freitag,
26.04.24
19:30

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Poesie-Nacht 2024

Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

Lyrik boomt – in Buchform wie im Live-Vortrag! Zur traditionellen Poesie-Nacht sind mehrere Dichter*innen eingeladen, u.a. der auf der Leipziger Buchmesse mit dem Preis der Literaturhäuser 2024 ausgezeichnete Fiston Mwanza Mujila. Musikalisch gestaltet den Abend der Saxophonist, Klarinettist und Komponist Robert Friedl. Moderation: Lily Dittlbacher, Tomas Friedmann, Ines Schütz und Anton Thuswaldner.

Marianne Jungmaier – geb. 1985 in Linz – arbeitet als Autorin auch mit Fotografie, Film, Audio und Collagen. Im Otto Müller Verlag ist gerade ihr Band „Gesang eines womöglich ausgestorbenen Wesens“ (2024) erschienen. In den Gedichten treten Mensch und Natur in Dialog, blicken respektvoll auf ihr Gegenüber: Begegnungen voller Zuneigung.

Ulrich Koch – geboren 1966 in Winsen nahe Hamburg, wo er lebt – hat zuletzt im Verlag Jung und Jung die Gedichtbände „Selbst in hoher Auflösung“ (2017) und „Dies ist nur der Auszug aus einem viel kürzeren Text“ (2021) veröffentlicht. Über seine unaufgeregten, oft naturnahen Sprachbilder mit einem gelegentlichen Hang zur Apokalypse schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Aus den Gedichten von Ulrich Koch lassen sich gut einzelne Sätze herausgreifen, die man den ganzen Tag mit sich herumtragen kann.“

Mieze Medusa – geboren 1975 als Doris Mitterbacher in Schwetzingen – lebt in Wien als Autorin, Slammerin, Rapperin und Herausgeberin. Sie tritt mit ihren engagiert-kritischen Texten solo und im Team auf. 2023 erschien „Die Krise schreibt man nicht mit langem „i“, auch wenn sie riesengroß ist“ (mit Yasmin Hafedh, Lektora Verlag).

Elena Sarto – geboren 1999 – erobert seit 2018 auf Poetry-Slam-Bühnen im deutschen Sprachraum die Herzen des Publikums. Ihre scharfsinnig-sarkastischen Texte vereinen Elemente der Prosa und Lyrik. 2020 gewann sie den 1. Platz bei den österreichischen U20-Poetry-Slam-Meisterschaften.

Fiston Mwanza Mujila – geboren 1981 in Lubumbashi/Kongo – lebt seit 2009 in Graz, wo er zunächst Stadtschreiber war und dann afrikanische Literatur an der Universität unterrichtete. Er hat mehrere Bücher und Theaterstücke veröffentlicht, 2022 erschien sein Roman „Tanz der Teufel“ (Hanser Verlag), 2023 bearbeitete er ein Stück von Elfriede Jelinek für das Wiener Volkstheater. Er liest aus „Le fleuve dans le ventre/Der Fluss im Bauch“ (Edition Thanhäuser, 2013) und „Kasala für meinen Kaku“ (Ritter Verlag, 2022) – begleitet vom bekannten österreichischen Schlagwerker Christian „Grilli“ Pollheimer.