Reinhard Kaiser-Mühlecker

Enteignung

Mi, 12.06.2019, 19.30 Uhr

Genre: Das, was passiert | Literatur im Gespräch

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

© Jürgen Bauer

Reinhard Kaiser-Mühlecker schreibt über die Umbrüche unserer Gegenwart. Nach Jahren auf Reisen kehrt ein Journalist in den Ort seiner Kindheit zurück, an dem er nie heimisch war. Er arbeitet für das kriselnde Lokalblatt, er beginnt eine Affäre und arbeitet auf dem Hof eines Mastbauern, dessen Land enteignet wurde. Rätselhaft und faszinierend sind sie, Ines, Hemma, Flor, und sie ziehen ihn hinein in die Kämpfe um ihr Leben, das ihnen weggenommen wird. Ein existentieller und aufwühlender Roman darüber, wie diese Welt im Umbruch unsere Gefühle und Beziehungen verändert. Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt von einer Zeit tiefer Verunsicherung – von unserer Gegenwart.

Reinhard Kaiser-Mühlecker, geb. 1982 in Kirchdorf a.d. Krems, studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. Nach seinem Debütroman „Der lange Gang über die Stationen“ (2008) folgten die Romane „Magdalenaberg“ (2009), „Wiedersehen in Fiumicino“ (2011), „Roter Flieder“ (2012) und „Schwarzer Flieder“ (2014, alle Hoffmann und Campe Verlag) sowie „Zeichnungen. Drei Erzählungen“ (S. Fischer Verlag, 2015). Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Kunstpreis Berlin. Der Roman „Fremde Seele, dunkler Wald“ (S. Fischer Verlag, 2016) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Im Frühjahr 2019 erschien der neue Roman von Reinhard Kaiser-Mühlecker, „Enteignung“ (S. Fischer Verlag).