Philipp Weiss

Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen

Mo, 26.11.2018, 19.30 Uhr

Genre: Philipp Weiss

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

© Lackinger/SV

„Ein literarisches Juwel von ungeheurer denkerischer, poetischer und formaler Kraft“, „ein Mammutprojekt als echte Schatzkiste, die vor Ideen, Wissen und Fantasie nur so funkelt“, so nannten Katja Gasser bzw. Paula Pfoser vom ORF den Roman von Philipp Weiss, „ein Ereignis/…/, ein großer Wurf“ war von Stefan Gmünder im „Standard“ darüber zu lesen – der Debütroman des jungen österreichischen Autors ist mit Sicherheit eine der spektakulärsten Publikationen dieses Bücherherbstes.  


1.000 Seiten, fünf Bände – ein Roman: Philipp Weiss erzählt von der Verwandlung der Welt im Anthropozän – jener Epoche der Erdgeschichte, in der der Mensch zur zentralen gestaltenden Kraft geworden ist. Zwischen Frankreich und Japan, zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert, in Form von Enzyklopädie, Erzählung, Notizheft, Audiotranskription und Comic entwirft das kühne Buch ein großartiges Panoptikum unserer fliehenden Wirklichkeit und ist damit nichts weniger als „… eine beeindruckende Großerzählung über Fortschritt und die drohende Selbstzerstörung der Menschheit („Die literarische Welt“).


Philipp Weiss, geboren 1982 in Wien, studierte Germanistik und Philosophie. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. 2009 nahm er mit seinem Text „Blätterliebe“ am Bachmann-Preis teil, 2011 gewann er mit seinem Stück „Allerwelt“ das Hans-Gratzer-Stipendium; „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“ ist im Suhrkamp Verlag erschienen und nominiert für den Klaus-Michael Kühne-Preis als bestes deutschsprachiges Debüt 2018; den Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2018 hat der Autor dafür bereits erhalten. www.philippweiss.at