Christine Haidegger , Brita Steinwendtner , O.P. Zier

„1938 und die Folgen“ – eine Gedenkveranstaltung

Di, 20.11.2018, 19.30 Uhr

Genre: Lesungen & Musik: Trio Exquisit

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

Christine Haidegger ©Andreas Hauch
Brita Steinwendtner ©Peter Ableidinger
O.P Zier ©www.lukasbeck.com

Christine Haidegger hat viele Prosatexte und Gedichte über Krieg und Nachkriegszeit veröffentlicht. In ihrem Roman „Fremde Mutter“ geht es um den Widerstand einer Frau im Hitlerdeutschland und um Euthanasie. Im wiederaufgelegten Bestseller der siebziger Jahre „Zum Fenster hinaus. Eine Nachkriegskindheit“ erzählt das Kind Irene in seiner eigenen Sprache über das Aufwachsen mit „Fremd“-Wörtern wie „KZ“ oder die strenge Reglementierung in einem Internat. Die Autorin wird aus beiden Büchern, die im Verlag Otto Müller erschienen sind, kurze Textproben lesen.


Brita Steinwendtner liest aus ihrem Roman „Rote Lackn“. Hitler ist längst an der Macht. In der Rüstungsstadt Steyr wird Tag und Nacht produziert. Da entstehen eines Tages Baracken hinter Stacheldraht. Marie geht vorbei. Beobachtet. Sieht, was geschieht ... 

„Wieviel Bauernland, Trakl-Landschaft, Stifter-Geduld; es gehört viel Reife dazu, so vom 100-jährigen Krieg unseres Jahrhunderts zu schreiben.“ (Adolf Muschg)

„... Brita Steinwendtner ist hier ein kleines unaufdringliches Meisterwerk gelungen.“

(Sabine Doering, FAZ) 


O.P. Zier liest aus seinem Roman „Schonzeit“, einer auf wahren Begebenheiten basierenden Deserteursgeschichte aus Salzburg, über die Erich Hackl in der „Weltwoche“, Zürich, 

u.a. schrieb: „’Schonzeit’ ist das aufregendste Buch, das ich seit Langem gelesen habe. Dieser Roman bricht mit dem Gegensatz von Verharmlosung und Infernalisierung österreichischer Zustände.“

Der Salzburger Germanist Hans Höller: „Ein Liebesroman aus der Wolfszeit dieses Jahrhunderts.“