Daša Drndić , Marko Pogačar 

Kroatische Literatur im Fokus

Mo, 27.11.2017, 19.30

Genre: Lesungsreihe | Die anderen Seiten 

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, prolit, Schwerpunktjahr Kroatien des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk TRADUKI

Eintritt: frei

© Hoffmann und Campe
© Edi Matic

Moderation: Annemarie Türk
dt. Lesung: Petra Nagenkögel

Übersetzung: Mascha Dabić 

Zwei Generationen kroatischer Schriftsteller: Daša Drndić, anerkannte Essayistin, Dramatikerin und Romanautorin, und Marko Pogačar, einer der beeindruckendsten Lyriker der Region. 

Daša Drndić liest aus ihrem Buch „Sonnenschein“, ­einem Roman über das Schicksal einer jüdischen Familie aus Gorica/Görz/Gorizia. Mit diesem Buch hat Daša Drndić in der Dokumentarliteratur neue Maßstäbe gesetzt.

Marko Pogačars Band „Schwarzes Land“ zeigt sinnlich und zugleich geistreich die Bedingungen der menschlichen Freiheit. Aus Motiven der Nacht, des Feuers, des Windes, des Teers flicht Pogačar ein düster funkelndes Labyrinth der Gegenwart.

Daša Drndić, geb. 1946 in Zagreb, lehrt Englische Literatur an der Universität von Rijeka; zahlreiche Bücher, Kurzgeschichten, Hörspiele. Ihr vielfach ausgezeichneter Roman „Sonnenschein“ wurde in elf Sprachen übersetzt und ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch vorliegt (Hoffmann und Campe, Ü: Brigitte Döbert u. Blanka Stipetić).

 

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb; Gedichtbände, Essays und Kurzgeschichten, die in dreißig Sprachen übersetzt wurden. Auf Deutsch erschienen die Gedichtbände „An die verlorenen Hälften“ (2010) und „Schwarzes Land“ (2015, Ed. Korrespondenzen, Ü: Alida Bremer).