Spukhafte Fernwirkung

Fr, 12.05.2017, 19.30 Uhr

Genre: Erste verschränkte Literaturveranstaltung

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

An diesem Abend kommen Literaturinteressierte und FreundInnen der Physik des 21. Jahrhunderts im Literaturhaus zusammen und werden Teil eines nicht – oder doch? – zu ernst zu nehmenden Experiments: Während im Jugendzentrum MARK Salzburger Jungautor/inn/en um den Einzug ins Finale zu „Wir lesen uns die Münder wund“ antreten, sitzt zeitgleich im Literaturhaus ein anderes Publikum beisammen und diskutiert bei kulinarischen Häppchen über die Beiträge im MARK. Regelmäßig werden wir per Skype oder über andere Kommunikationsmittel mit Szenen der dortigen Lese-Veranstaltung versorgt. Werden das bloße Zuhören und Hinschauen den Ausgang der Abstimmung im MARK beeinflussen?

Zu dieser Frage und zum Thema Verschränkung und Quantenkorrelation gibt es zwischendurch ein humorvolles Fachreferat von Dr. Gerald Frenkenberger, frei nach dem Motto: „Ohne Wechselwirkung mit der Außenwelt befindet sich Schrödingers Katze in einem überlagerten Zustand. Sie ist sowohl lebendig als auch tot.“ Die Kurzlesung eines Salzburger Autors oder einer Salzburger Autorin rundet den Abend ab.

Gerald Frenkenberger, Diplompädagoge und promovierter Linguist, ist seit vielen Jahren wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Linguistik an der Universität Salzburg. Er unterrichtet seit 1977 an Hauptschulen und Neuen Mittelschulen in Salzburg, seit seiner Promotion im Jahre 2001 beschäftigt er sich mit auditiver Perzeption und lehrt als Lektor im Fachbereich Linguistik. Seit 2012 ist er als Lektor im Bereich Germanistik an der Pädagogischen Hochschule sowie im Cluster Mitte in Salzburg tätig.