Paul Lahninger , Horst Weber

unterwegs notiert

Mo, 17.10.2016, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Musik

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

Akkordeon:  Sigrid Gerlach

Die Spannung und Erotik eines Indochina-Romans begegnet meditativer Lyrik. Kraftvolle Bilder und schwungvolle Melodien füllen die Übergänge zwischen den Kontrasten der beiden Reisebewegungen in die Ferne und nach innen.

Rote Schatten
„Tatort Tempel: Schatten fallen auf Gerts genussreiche Reise nach Indochina, wo er als Journalist den unvernarbten Spuren der Roten Khmer nachspürt. Die mädchenhafte Anziehungskraft asiatischer Frauen bringt ihn und seine Freundin Hanna in Konflikt. Als Gert einen Zipfel der totgeschwiegenen Landesgeschichte lüftet, schlittern die beiden in apokalyptische Bedrohungen.“ – Karl-Markus Gauß zu Horst Webers Stil: Ein sympathischer Erzähler, der auf das schaut, was verbindet, und der den Dingen auf den Grund gehen will.

Unterwegs notiert
„Die Reise des Lebens führt uns durch herausfordernde Wegstrecken, durch schmerzliche Abschnitte und in wunderbare Augenblicke. Unterwegs lernen wir. Manches von dem, was mich berührt und weitergebracht hat, habe ich notiert, als Einladung, den Blickwinkel zu wechseln, Schweres bewältigen, Zuwendung und Liebe zu genießen. Zwei Welten: ‚Himmel, ist diese Welt aggressiv!‘, sagte das Eisen und rostete. Neben dem Eisen dankte die Blume der Luft und dem Regen und blühte.“ – Martin Haidinger, ORF: Aus Paul Lahningers Gedichten spricht tiefe Menschlichkeit.