Karl-Markus Gauß
Sepp Forcher

Fremde Heimat

Sa, 06.12.2014, 20 Uhr / Spiegelzelt im Winterfest (Volksgarten)

Genre: Ein Gespräch, moderiert von Renata Schmidtkunz

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Winterfest

Eintritt: € 28/15, Winterfest-Ticketline: 0662 433 490 oder unter www.winterfest.at

Was bedeutet heute Heimat: Lederhose & Laptop? Vaterland oder Muttersprache? Vielfach ge- und genauso oft missbraucht, wird der Begriff einverleibt und glorifiziert, infrage gestellt und abgelehnt. Warum ist ein bekannter Volkskulturkenner trotz Widersprüchlichkeiten stolz, Österreicher zu sein? Und was ist einem intellektuellen Schriftsteller, der europäische Ränder beschreibt, daheim fremd?

Sepp Forcher und Karl-Markus Gauß treffen erstmals öffentlich aufeinander. Im Gespräch mit der ORF-Journalistin Renata Schmidtkunz setzen sie sich mit ihrer ganz persönlichen Heimat sowie mit gesellschaftlichen und politischen Aspekten auseinander. Musik: Fritz Moßhammer.

Sepp Forcher, geb. 1930 in Rom, aufgewachsen in Südtirol und im Pongau, war Hüttenwirt und wurde zum Publikumsliebling mit ORF-Radiosendungen, als Kolumnist und TV-Moderator von „Klingendes Österreich“, wo er landschaftliche Schönheit unverkitscht vorführt und unverfälschte Volksmusik präsentiert. 2014 erschien sein jüngstes Buch „Das Glück liegt so nah“.

Karl-Markus Gauß, geb. 1954 in Salzburg (donauschwäb. Familie), wo er als Autor, Kritiker und Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ lebt; seit 1986 viele Bücher, für die er ausgezeichnet wurde und in denen er sich u.a. mit europäischen Minderheiten beschäftigt. Zuletzt erschienen „Ruhm am Nachmittag“ (2012) und „Das Erste, was ich sah“ (2013).