Rudolf Habringer , Fritz Popp

Zwei Autoren - Zwei neue Romane

Do, 07.04.2011, 20 Uhr

Genre: Buchpräsentationen

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 6/5/4

Rudolf Habringer: „Engel zweiter Ordnung”
Eine Affäre. Eine heimliche Beobachtung. Ein tödlicher Zwischenfall. Eine Konstellation wie in einem griechischen Satyrspiel. Die Protagonisten in Rudolf Habringers großem neuen Roman sind Engel zweiter Ordnung und schicksalhaft miteinander verbunden: Ein liebeswunder Professor auf der Suche nach seinem Jugendschwarm, ein skurriler Privatdetektiv, der das Geschäft seines Lebens wittert, und die berechnende Frau eines Politikers, die sorgsam ihre Geheimnisse wahrt.

Fritz Popp: „Keine Engel”
Sexualität, Religion und Doppelmoral – und mitten drin Gregor Weybold, ein tollpatschiger Antiheld, der schon immer irgendwie dazwischen gestanden ist: als Kind zwischen seinen talentierteren Geschwistern, jetzt zwischen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und religiös-fundamentalistischen Ansichten seiner Umgebung. Passiv, verschroben, auch bereits etwas devitalisiert, befindet er sich mitten in einem religiös und sexuell aufgeladenen Panoptikum obskurer und von ihren Sehnsüchten getriebenen Gestalten.


Rudolf Habringer, geboren 1960 in Desselbrunn/OÖ, Studium in Salzburg. Mehrere Preise, zuletzt 2008 Förderungspreis für österreichische Literatur; lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Walding bei Linz und in Obernzell. Jüngste Veröffentlichungen: „Island-Passion.“ (Roman, 2008), „Engel zweiter Ordnung” (Roman, 2011).

Fritz Popp, geboren 1957 in Vöcklabruck/OÖ, Studium in Salzburg, lebt als Autor und BHS-Lehrer in Salzburg und Schwarzenberg am Böhmerwald; mehrere Erzählbände, Lyrik und Romane. Staatsstipendium für Literatur 2005. Zuletzt erschienen „Gränzenlos beschrenkt“ (2009), Lyrikband „zusehend unberührt” (2009) und „Keine Engel” (Edition Tandem, 2010).