Christoph Ransmayr

Gerede. Elf Ansprachen

Do, 20.11.2014, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Kritikerin-Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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„Gerede. Elf Ansprachen“ (S. Fischer, 2014) ist der neue Band von Christoph Ransmayrs „Spielformen des Erzählens“. In dieser Reihe erkundet der bekannte österreichische Schriftsteller ganz unterschiedliche Weisen des Schreibens, Berichtens, Sprechens und Erzählens: Tirade, Duett, Verhör, Bildergeschichte, Schauspiel und weitere mehr. Im nun zehnten Band, in seinen Ansprachen, rühmt Ransmayr und dankt, fragt und kämpft:

„Möglicherweise rauschen Zeiten auf uns zu, in denen die Empörung über empörende Verhältnisse weder von korrupten, von Lobbyisten unterwanderten Parlamenten zu besänftigen sein wird noch mit dem leeren Stroh von Wahlversprechen; Zeiten, in denen aus Banken, Ämtern und Polizeistationen Flammen schlagen und geplünderte Straßenzüge in schwarzem Rauch versinken.“

Zur Autorenlesung führt Insa Wilke – Literaturkritikerin (Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Die ZEIT etc.) und heuer mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet – ein Gespräch mit Christoph Ransmayr. Insa Wilke ist Herausgeberin des Bandes „Bericht am Feuer“ (Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr), ebenfalls bei S. Fischer 2014 erschienen. In dem Buch erzählt der Autor von den Wegen seines Schreibens.

Christoph Ransmayr, geboren 1954 in Wels, studierte Philosophie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Für seine zahlreichen Bücher – übersetzt in mehr als 30 Sprachen – erhielt er viele Auszeichnungen, u.a. gemeinsam mit Salman Rushdie den Prix Aristeion der Europäischen Union (1996) und heuer den Fontane-Preis für „Atlas eines ängstlichen Mannes“.