Josef Winkler

Der Landeshauptmann von Kärnten als bischöflicher Haubentaucher auf der Bierkiste. Politische Zustände im südlichsten Bundesland

Do, 25.10.2012, 19.30 Uhr / Fachbibliothek UNIPARK

Genre: mitSprache: Reden zur Situation

Veranstalter: Verein Literaturhaus in Kooperation mit der Uni-Bibliothek Salzburg und der Stv. Germanistik

Eintritt: frei

Unter dem Titel „mitSprache“ arbeiten die Literaturhäuser und Literaturzentren in Österreich seit neun Jahren zusammen. Gemeinsam werden überregionale Projekte entwickelt und Veranstaltungsschwerpunkte organisiert: Literatur & Demokratie (2004), Literatur & Jubiläumsjahr (2005, Essaypreise an Bettina Balaka und Franz Schuh), Literatur & Medien (2007), Literarische Reportagen auf den Spuren von Joseph Roth (2009/2010).

Für Herbst 2012 haben auf Einladung der Programmleiter/innen zehn Autorinnen und Autoren Konzepte und „Reden zur Situation“ verfasst. Diese tragen sie in der Woche des österreichischen Nationalfeiertags an ungewöhnlichen Orten vor (z.B. auf dem Wiener Stephansplatz, im Grazer Landesgericht oder im Mattersburger Fußballstadion). Dabei werden u.a. Themen wie Sport, Justiz, Migration und Sprache von Autoren wie Sabine Gruber, Bodo Hell, Vladimir Vertlib, Margit Schreiner und Peter Waterhouse kritisch hinterfragt. Zusätzlich wird das Projekt filmisch begleitet.

www.mit-sprache.net

In Salzburg tritt am Vorabend des österreichischen Nationalfeiertags im neuen Universitätsgebäude Nonntal der Schriftsteller Josef Winkler auf. Unter dem Titel „Der Landeshauptmann von Kärnten als bischöflicher Haubentaucher auf der Bierkiste“ beschäftigt er sich in seiner Rede mit den politischen Zuständen im südlichsten Bundesland – ein spannendes, aktuelles Thema rund um Intrigen, Maulhelden und Korruption ...

Josef Winkler, geboren 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten, lebt in Klagenfurt. Zahlreiche Romane, Novellen, Erzählungen etc., zuletzt erschienen 2011 die Bücher „Die Wetterhähne des Glücks und Die Totenkulterer von Kärnten“ (Zwei Litaneien, Wieser Verlag) und „Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel“ (Suhrkamp). Viele Auszeichnungen, z.B. 2007 Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur, 2008 Georg-Büchner-Preis.