Verena Roßbacher

Mon Chéri und unsere demolierten Seelen

Do, 09.02.2023, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Wie gestaltet man sein Leben, wenn man zwei linke Hände und jede Menge Probleme hat? Eine hinreißende Tiefstaplerin führt durch den Roman „Mon Chéri und unsere demolierten Seelen“ (Kiepenheuer & Witsch) von Verena Roßbacher. Die österreichische Buchpreisträgerin 2022 liest und spricht mit ORF-Moderatorin Imogena Doderer.

Gut gelaunt strauchelt Charly Benz seit 43 Jahren durchs Leben. Sie arbeitet im Marketing einer Berliner Foodcompany, ernährt sich von angebrannten Croissants und bespricht ihre Beziehungsprobleme – sie bestehen darin, dass sie keine Beziehung hat – mit ihrem einzigen Freund: Herr Schabowski, ein 60-jähriger Mann, der ihre Post und Ängste sortiert. Als dieser eine tödliche Diagnose erhält, ihr Versuch einer Systemischen Familienaufstellung in einem Debakel endet und gleich drei Männer ihr Leben durcheinanderbringen, verlässt die Schwangere der Mut. Charly und Schabowski beschließen, ihre Probleme proaktiv anzugehen: Sie flüchten nach Bad Gastein, um in einem leerstehenden Hotel festzustellen: Man kann sich die Menschen, mit denen man verwandt ist, nicht aussuchen – seine Familie aber schon.

Verena Roßbacher, geb. 1979 in Bludenz, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, lebt als ­ Autorin in Berlin. Vor ihrem aktuellen, 2022 veröffentlichten und preisgekrönten Buch erschienen die drei Romane „Verlangen nach Drachen“ (2009), „Schwätzen und Schlachten“ (2014) und „Ich war Diener im Hause Hobbs“ (2018).