Terézia Mora

Auf dem Seil

Di, 03.12.2019, 19.30 Uhr

Genre: Lesung

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 8/6/4

© Antje Berghäuser

Moderation: Christa Gürtler

„Ich kann nicht anders, als glücklich zu sein.“

Im letzten Teil ihrer Trilogie begibt sich Terézia Moras Protagonist Darius Kopp nach Sizilien, wo er einen Neuanfang wagt und zunächst ein Leben abseits aller zwischenmenschlicher Verpflichtungen führt. Drei Jahre sind vergangen, seit Kopp seine Frau Flora verloren hat, nun scheint er seinen Platz gefunden zu haben. Nachdem der eigenwillige IT-Spezialist in Moras Buch „Das Ungeheuer“ in Osteuropa auf Reisen war, sucht Kopp in einer Stadt am Fuße des Ätnas sein Glück – er lässt sein altes Leben mit Eigentumswohnung und sozialen Kontakten hinter sich, um spurlos zu verschwinden. Das Auftauchen seiner Nichte in Italien und seine Sorge um sie bringen ihn dazu, zurückzukehren zu dem, was von seinem früheren Leben übriggeblieben ist. In prekären Verhältnissen lebend, muss Kopp die Fäden seiner einstigen Existenz neu zusammenklauben.

Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron, lebt seit 1990 in Berlin. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Ihr literarisches Debüt, der Erzählband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzer*innen aus dem Ungarischen. Mit „Auf dem Seil“ (2019) erscheint nach „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ (2009) und „Das Ungeheuer“ (2013, alle Luchterhand Verlag) der letzte Band der Trilogie rund um die Figur Darius Kopp.