Karl-Markus Gauß

Zwanzig Lewa oder tot. Vier Reisen

Do, 09.02.2017, 19.30 Uhr

Genre: Buchpremiere: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

Karl-Markus Gauß hat ein neues Buch geschrieben: „Zwanzig Lewa oder tot. Vier Reisen“ (Zsolnay Verlag, 2017), das an diesem Abend erstmals präsentiert wird. Der Schriftsteller liest und spricht mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann.

Karl-Markus Gauß ist wieder auf Reisen gegangen, in Osteuropa und auf dem Balkan. In Moldawien, dem ärmsten Staat des Kontinents, hat er sich mit der „moldawischen Sehnsucht“ infiziert, der Sympathie für Land und Leute. In Bulgarien erkundet er ein anderes Land als jenes, von dem uns immer wieder schlechte politische Nachrichten erreichen. Und in Zagreb entdeckt er das Wechselspiel von Erinnern und Vergessen, das die nationale Kultur von Kroatien prägt. In der Vojvodina schließlich, einst ein Europa im Kleinen, begibt er sich auf die Spur seiner donauschwäbischen Mutter.

Kenntnisreich vereint Gauß Reportage, Geschichte und Autobiographie zu Reiseliteratur, wie sie kein anderer zu schreiben weiß.

Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon, dem Vilenica-Preis, dem Georg-Dehio-Preis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zuletzt erschienen die Bücher „Das Erste, was ich sah“ (2013), „Lob der Sprache, Glück des Schreibens“ (2014) sowie  „Alltag der Welt“ (2015).