Barbara Keller , H.C. Tautscher
Duo Immergrün

Ein Roman und kein Roman

Do, 18.01.2007, 20 Uhr

Genre: Lesungen

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: E 6/4

Zwei sehr unterschiedlich agierende Salzburger Schriftstellerinnen präsentieren Auszüge aus ihren neuen Arbeiten. Bei Barbara Kellers „Lesestoff“ geben einander Sense und Nonsens die Hand. Zu hören ist von neuen Obus-Impressionen und alten Non-Stop-Kino-Eindrücken. Gruß-Gedanken, „linkshändige Aphorismen“ („Tageszeitungen können auch nachts gelesen werden./ Leben und Nähmaschinen: Manchmal falsch eingefädelt. /Wenn deine Hoffnung fährt – vielleicht kannst du mitfahren ...“) und andere Petitessen ergänzen die meist vergnüglichen Ein- und Ausblicke. Begleitet wird dieser Teil der Lesung vom Duo Immergrün. „Lautlose Nähe“ heißt der neue Roman von H.C. Tautscher. Auch dieser Roman (die Fortsetzung von „Kalt geliebt“ ) ist Frauen gewidmet, die – wie Lisa – von Angst getrieben, glauben, den Verstand zu verlieren. Das systematische Verfolgen (Stalking) eines Partners nach einer gescheiterten Beziehung ist erst jetzt allmählich ins Bewusstsein der Gesellschaft gedrungen und verlangt nach Beschreibung – zumal die Betroffenen meist schweigen und in ihrer Not oft allein gelassen werden. Dieses Buch soll Frauen ermutigen und Wege aus der Isolation aufzeigen. Barbara Keller ist gebürtige Salzburgerin, die auch in dieser Stadt lebt. Auf literarischem Gebiet befasst sie sich in erster Linie mit Kurzprosa, collageartigen Aufzeichnungen und gelegentlich auch mit Lyrik. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, Zeitungen und Rundfunk. H.C. Tautscher absolvierte Schule und Ausbildung in Salzburg und Wien. Sie leitete ab 1977 die Medizinische Bibliothek eines Lehrkrankenhauses in Bremerhaven und kehrte 1994 nach Österreich zurück. Veröffentlichungen: Ein Lyrikband, Lyrik und Kurzprosa in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen, „Kalt geliebt“ (Roman, 2006) und „Lautlose Nähe“ (Roman 2005). Büchertisch: Salzburger Autorengruppe