Andrés Acosta , Petra Nagenkögel
Christoph Janacs

Mexiko - Salzburg

Fr, 24.11.2006, 20 Uhr

Genre: Lesung (span./dt.)

Veranstalter: Verein Literaturhaus, erostepost, GAV-Salzburg, prolit

Eintritt: frei

Der mexikanische Autor Andrés Acosta – erster Literaturstipendiat des Landes Salzburg – tritt gemeinsam mit der Salzburger Autorin Petra Nagenkögel auf, die im Zuge des neuen Austauschprogramms 2006 drei Monate in Mexiko City lebte und arbeitete. Beide lesen Texte (span./dt.) und stellen sich einem Gespräch. Übersetzung: Christoph Janacs. Heuer ist es der Kulturabteilung des Landes Salzburg erstmals gelungen, ein Austauschprogramm für Schriftsteller mit Mexiko zu realisieren. Jährlich kann nunmehr eine Salzburger Autorin, ein Salzburger Autor nach Mexiko reisen, und im Gegenzug wird ein mexikanischer Autor nach Salzburg eingeladen. Petra Nagenkögel verbrachte 3 Monate in Mexiko, Andrés Acosta schreibt seit 1. September in Salzburg, Ende November tritt er die Heimreise an. Das Austauschprogramm bereichert die Literaturszene, bietet für den Autor die Möglichkeit, neue Eindrücke für die literarische Arbeit zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen; es soll auf weitere Städte ausgedehnt werden. Andrés Acosta, geboren 1964 in Guerrero/Mexiko, studierte Rechtswissenschaft, Englisch und Deutsch. Arbeitete als Herausgeber des Magazins „Punto de partida“ und war Generalsekretär des mexikanischen Schriftstellerverbandes. Seit 1993 unterrichtet er kreatives Schreiben. Veröffentlichungen u. a.: „Afuera están gritando tu nombre (Kurzgeschichten, 1991), „El sueño de los cinocéfalos” (Roman, 1997), „No volverán los trenes” (Roman, 1998), „Los signos remotísimos del día (Kurzgeschichten, 1999), „Capicúa 101“ (Kurzgeschichten, 2003), „y Solitarios y podridos (Kurzgeschichten, 2003), „Doctor Simulacro“ (Roman, 2005), „El complejo de Faetón” (Roman, 2006), „Lavadora de culpas” (Kinderbuch, 2006). Texte wurden bisher auf Englisch, Deutsch und Griechisch übersetzt. Acosta wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet. Petra Nagenkögel, geboren 1968 in Linz, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg, wo sie auch lebt und in der Literaturvermittlung arbeitet. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, erhielt mehrere Literaturstipendien, u.a. das Jahresstipendium des Landes Salzburg. 2002 erschien im Residenz Verlag ihr erster Roman „Dahinter der Osten“, 2005 der Band „Picasso: Frauen/Nagenkögel: Anagramme. Gedichte“ (hg. vom Museum der Moderne).