Stella Rotenberg
Konstantin Kaiser

Scherben sind endlicher Hort

Fr, 22.10.1993, 20 Uhr

Genre: Lesung und Gespräch

Veranstalter: Ludwig-Boltzmann-Istitut/ Verein Literaturhaus

Eintritt: 50,-/ 30,-

Einführung: Konstantin Kaiser (Schriftsteller und Literaturwissenschafter, Wien) In der englischen Provinzstadt Leeds schreibt Stella Rotenberg in einer Sprache, die ihr nur aus der Erinnerung gegeben ist: Deutsch. Für Rotenberg, geboren 1916 in Wien, als Jüdin von den Nazis vertrieben, war das Exil 1945 nicht beendet. 1972 erschien in Tel Aviv eine erste Auswahl ihrer Gedichte. Nun liegt ihr Werk - herausgegeben von Primus-Heinz Kucher und Armin A. Wallas (Verlag für Gesellschaftskritik) - erstmals gesamt vor: Prosa und Verse einer Frau im Exil.