Guillermo Abril , Carlos Spottorno

Games Without Frontiers? Grenzen & Chancen in Europa

Do, 12.04.2018, 19.30 / Europa der Muttersprachen

Genre: Vernissage und Gespräche (span./dt.)

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: frei

Carlos Spottorno
Guillermo Abril

Das Festival „Europa der Muttersprachen“ – organisiert seit 1995 im Literaturhaus Salzburg – widmet sich heuer nicht einer bestimmten Literatur/Kultur eines europäischen Sprachgebiets, sondern beschäftigt sich grenzüberschreitend unter dem Titel „Games Without Frontiers“ generell mit Europa. Den Rahmen für Veranstaltungen bis Juni bildet die Ausstellung DER RISS von Carlos Spottorno und Guillermo Abril (siehe nebenan).

Zur Vernissage kommen aus Spanien der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril und diskutieren mit dem Salzburger Blogger und Moderator Bernhard Jenny über ihr Werk und Europa.

„Man spürt, dass irgendetwas in der Welt nicht stimmt, wenn man selber so ohne Weiteres die Grenzen überschreiten kann, nur deswegen, weil man zufällig in jenem Teil geboren ist. Während die, die im anderen Teil geboren sind, dies nicht können.“ (Guillermo Abril)

Carlos Spottorno, geboren 1971 in Budapest, ist spanischer Dokumentar-Fotograf, der sich auf ökonomische, gesellschaftliche und politische Themen konzentriert. Seine Arbeiten wurden in spanischen und internationalen Pressemedien veröffentlicht, insbesondere in El País Semanal. Er publizierte mehrere Bücher und erhielt etliche Auszeichnungen, z.B. den Kassel Photobook Award 2013 sowie den World Press Photo Award 2003 und 2015.

Guillermo Abril, geboren 1981 in Madrid, ist Journalist. Er studierte Jura, Wirtschaft und Journalismus und arbeitet seit 2007 für El País Semana. Beim Dokufilm „The Resurrection Club“ war er Co-Regisseur, Co-Autor und komponierte die Filmmusik. Gemeinsam mit Spottorno wurde er 2015 mit dem World Press Photo Award für den Dokumentarfilm „A las puertas de Europa“ (Vor den Toren Europas) ausgezeichnet; aus dem Material entstand der Foto-Roman „La Grieta“.