Europa der Muttersprachen

Seit 1995 wird - erfunden von Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann - jedes Jahr das Festival "Europa der Muttersprachen" organisiert: Literatur, Film, Kunst und Musik aus einem europäischen Land, einer europäischen Sprache. An drei Abenden werden europäische Geschichte & Geschichten thematisiert, denn für den Erfinder der Reihe besteht Europa nicht aus "Vaterländern" sondern aus Muttersprachen:

"Wer auf seiner Sprache beharrt, und sei es eine, die nur eine kleine Anzahl von Menschen als Muttersprache betrachtet, der sucht sich also keineswegs an das Abgelebte zu klammern, dessen Verschwinden notwendig ist und daher auch nicht zu betrauern wäre. Er stemmt sich dem Neuen, das kommen muß, nicht aus dumpfem Ressentiment entgegen, sondern sucht es, indem er das Menschenrecht der eigenen Sprache nicht preisgibt, zu humanisieren." (Karl-Markus Gauß, "Das Europäische Alphabet", Zsolnay 1997)

Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Sprachen
http://members.chello.at/heinz.pohl/Sprachen_Europas.htm
http://europa.eu/abc/european_countries/languages/index_de.htm

BULGARIEN

Plakat Bulgarien Festival 2011

Zuletzt war Bulgarien zu Gast im Literaturhaus - mit den Autoren Dimitré Dinev, Vladimir Zarev, Tzveta Sofronieva, Mirela Ivanova, Alek Popov und Georgi Gospodinov, mit der Künstlerin Sevda Chkoutova und der Übersetzerin Ines Sebesta, mit dem Wladigeroff-Trio (Alexander & Konstantin  Wladigeroff und Dimitar Karamitev) und mit Filmen von Stephan Komandarev, Zornitsa Sophia und Jawor Gardew.

Programm:
Mittwoch, 4. Mai 2011
Donnerstag, 5. Mai 2011
Freitag, 6. Mai 2011