Samstag,
14.11.09
20:00

Turrinis Nase

Eintritt E 6/5/4

Franz Friedrich Altmann

Veranstalter: erostepost

Turrinis Nase

Veranstalter: erostepost

Passend zum Herbst-Krimischwerpunkt des Literaturhauses präsentiert erostepost die neue Ausgabe der Zeitschrift, die wie immer im Eintrittspreis enthalten ist, diesmal mit einer Lesung eines österreichischen Autors, der mit seinem Krimi-Erstling für Furore gesorgt hat und von der Kritik regelmäßig mit Wolf Haas verglichen wird. Eigentlich ist Redakteurin bei den Mühlviertler Nachrichten nicht unbedingt der Traumberuf von Gudrun Wurm, kurz Gucki genannt, und die Wartezeit für den Karrieresprung nach Wien oder zumindest weg aus der Provinz ist auch nur durch die feuchtfröhlichen Tarockabende mit den Nachbarsbuben, allesamt gestandene Mannsbilder, halbwegs erträglich. Doch da bricht die brutale Wirklichkeit in die ländliche Idylle, als die Leiche des Jungbauern Harald Baum gefunden wird, der ein halbes Jahr zuvor unter mysteriösen Umständen verschwunden war. Ist das die erhoffte Chance für Gucki? Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und stößt nicht nur auf eine weitere Leiche eines anderen Jungbauern, sondern gerät auch selbst ins Visier von Polizei und Mörder. Unkonventionell, radikal und urkomisch lässt Franz Friedrich Altmann ein ländliches Sittenbild erstehen und schafft mit „Turrinis Nase“ nicht nur einen neuen Heimatroman, sondern auch einen Krimi, der in höchst unterhaltsame Sprach- und Denkwelten entführt. Gitarre und Mundharmonika: Thomas Riesinger

Franz Friedrich Altmann, geboren 1958, lebt in St. Leonhard bei Freistadt. Autor von Theaterstücken, Textautor des Cartoon-Bandes „Vorsicht Aloisia“ von Gerhard Haderer (Orac Verlag, 1989), sechs Kabarettprogramme für die Gruppe „Wahn & Witz“, Co-Autor des Drehbuchs für den Spielfilm „Gelbe Kirschen“ von Leopold Lummerstorfer, Roman „Das heilige Gelächter“, (Bibliothek der Provinz, 2000). „Turrinis Nase“ erschien 2009 im Leykam Verlag.