Dienstag,
11.05.99
19:30

Thomas Müller & Sofia Papachristou

Eintritt frei

Veranstalter: Literaturhaus

Thomas Müller & Sofia Papachristou

Veranstalter: Literaturhaus

Im Rahmen der Literaturhaus-Reihe „Europa der Muttersprachen“ ist im Mai/Juni Griechenland „zu Gast“. Nach der Eröffnung der Ausstellung „Filmstreifen. Narrative Spiralen“ durch Dr. Michael Bilic (Das Kino) präsentiert Sofia Papachristou ihren Video-Animationsfilm „Kleine Streifzüge – durch die Malerei von Thomas Müller“ (GR 1998, 12 Minuten). Nach einer Pause zeigt das Literaturhaus zum ersten Mal in Österreich den Kinofilm „Die goldenen Äpfel der Hesperiden“ (GR 1997, 85 Min.) der Athener Filmemacherin Sofia Papachristou in Griechisch mit englischen Untertiteln. „Die goldenen Äpfel der Hesperiden“ ist die Geschichte des Trödlers Lukas, der durch den Diebstahl eines Goldstücks mit einer Darstellung der Hesperiden plötzlich in eine Reihe unerwarteter Abenteuer verstrickt wird. Ein Buffet mit Köstlichkeiten aus der griechischen Küche und griechische Getränke ergänzen den kulinarischen Teil des Abends. Narrative Spiralen, in denen immer neue Bilder auftauchen, sind die zentralen Formen in der Ausstellung des deutschen Malers Thomas Müller, der seit fünfzehn Jahren in Athen lebt. Immer neue Motive tauchen auf, oft überlagert, übertüncht und verwoben: der Kampf ums (Über)Leben, Freunde, Frauen, die Heimatstadt Kleve und die großen Maler-Vorbilder, allen voran van Gogh. In Müllers Kunst sind Anspielungen auf Gewesenes, auf die Zeit, auf andere und auf sich selbst. Und überall in seinen Bildern sind Spuren von Lebensbewältigung. Kurzbiografien: Thomas Müller, geboren 1953 in Kleve, studierte Bühnenbild bei Achim Freyer an der Hochschule der Künste in Berlin, lebt seit 1984 in Athen. Einzelausstellungen in Berlin, Athen und Bremen, Gruppenausstellungen in Berlin, Stuttgart, Athen u.a., Bühnenbilder in München, Frankfurt und Athen. Sofia Papachristou, geboren 1958 in Athen, Filmstudium in Athen und New York; Kurzfilme: „Ohne Worte“ (16 mm, 1988), „Wer tötete Alekos Vrizakis?“ (35 mm, 1990), „Präludium für Violoncello“ (35 mm, 1994); erster Langfilm: „Die goldenen Äpfel der Hesperiden“ (35 mm, 1997, 85 min).