Freitag,
11.12.26
18:00

Rue Saint-Maur 209. Ein Pariser Wohnhaus und seine Geschichten

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Verein Literaturhaus in Zusammenarbeit mit dem Institut français d’Autriche
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Rue Saint-Maur 209. Ein Pariser Wohnhaus und seine Geschichten

Veranstalter: Verein Literaturhaus in Zusammenarbeit mit dem Institut français d’Autriche
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

18 Uhr: ARTE-Doku „Les enfants du 209 rue Saint-Maur, Paris Xème“
20 Uhr: Lesung & Gespräch (französisch/deutsch)

Das erzählende Sachbuch „Rue Saint-Maur 209. Ein Pariser Wohnhaus und seine Geschichten“ (Schöffling & Co, 2025) von Ruth Zylberman basiert auf ihrer ausgezeichneten Filmdokumentation „Les enfants du 209 rue Saint-Maur, Paris Xème“ (2018), wurde vielfach übersetzt und ausgezeichnet. Die französische Filmemacherin und Autorin liest und spricht ab 20 Uhr mit ihrer Übersetzerin Ela zum Winkel auf Französisch und Deutsch. Bereits um 18 Uhr wird ihre ARTE-Doku (103 Min.) gezeigt.

Die Gebäude von Paris sind geschichtsträchtig, jedes auf seine Art. Zylberman macht aus dem Mietshaus im 10. Arrondissement eine Zeitmaschine und zeichnet das Leben der Bewohner nach. Seit den 1850er Jahren haben dort Generationen von Familien, Handwerkern und Arbeitern, Künstlern und Einwanderern aus Ost- und Südeuropa sowie aus Nordafrika gelebt. Hier entstanden Freundschaften, es gab Liebschaften – und tragische Schicksale: Zur Zeit der deutschen Besatzung wurden viele jüdische Kinder deportiert, deren Geschichten die Autorin nachgeht, zuweilen bis ans andere Ende der Welt.

Ruth Zylberman, geb. 1971 in Paris, wo sie als Filmemacherin und Publizistin lebt. Sie hat Dokumentarfilme und einen Roman sowie das erfolgreiche Buch „209 rue Saint-Maur. Autobiographie d’un immeuble“ (2020) veröffentlicht.