Montag,
02.11.26
19:30

Mein Leben als Noiseband

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Mein Leben als Noiseband

Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz versammelt in seinem neuen Band „Mein Leben als Noiseband“ (Suhrkamp Verlag, 2026) Erzählungen über Figuren am Rand der Gesellschaft: Einzelgänger, Außenseiter, im Stillen leidende Menschen. Mit präzisen wie poetischen Alltagsbeobachtungen führen diese Personen durch verschobene Realitäten, in denen das Vertraute, das Groteske und das Obsessive umeinanderkreisen. Gewalt und Einsamkeit stehen neben Momenten unkonventioneller Zärtlichkeit sowie der Sehnsucht nach Nähe und Verbundenheit. Der Autor liest und spricht mit Moderator Günther Eisenhuber.

Pauls Sprache ist Noise: monströs tosende Tracks, auf denen er mit verzerrter Stimme seine Verzweiflung hinausschreit. Abseits der Bühne herrscht Leere, niemand scheint ihn und seine Lyrics zu verstehen, sein Leben verbringt er weitgehend allein. Bis auf Mark, der Teil der Band ist, sich aber immer mehr zurückzieht – und bis Paul nach einem Konzert Annika kennenlernt und sich in sie verliebt. Als sie ein Kind bekommen, lässt sein Druck nach, alles in mörderisch lauter Musik auszudrücken. Doch was bleibt jetzt noch von seiner Kunst?

Clemens J. Setz, geb. 1982 in Graz, lebt als Autor und Übersetzer in Wien. Für sein umfangreiches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis (2021), dem Österreichischen Buchpreis (2023) und dem Großen Österreichischen Staatspreis (2026).