Donnerstag,
12.03.26
19:30

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Iris

Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

„… schmerzt es dich manchmal, dass du in allem, was du anschaust, sofort die Struktur vor Augen hast?, nein, von der Struktur ausgehend sehe ich mehr.“

Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst in der Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie können wir ihr entkommen?

Iris ist als Schriftstellerin viel auf Reisen. Es sind Momente des Einverständnisses, die sie bei Begegnungen unterwegs erlebt. Momente der Bekräftigung in einem Leben, das sich oft am Rand der Erschöpfung bewegt. Wieder zu Hause, berichtet sie Anton von ihren Reisen, er zeigt Iris seinerseits die Fotografien, die er als Künstler macht. Die beiden teilen vieles, auch die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung. Während sich Iris’ Fantasie an der Geschichte der Hexenprozesse entzündet, drängen Erinnerungen aus ihrer Kindheit an die Oberfläche. Bis schließlich ihr Arrangement mit Anton eine tiefe Erschütterung erfährt.

Laura Freudenthaler geb. 1984 in Salzburg, lebt in Wien; zuletzt erschien der Band „Arson“ (2023, Jung und Jung Verlag), zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt erhielt sie 2024 den Anton-Wildgans-Preis. Ihr neuer Roman „Iris“ ist 2026 im Jung und Jung Verlag erschienen.