Mittwoch,
13.03.24
19:30

Eintritt € 12/10/8

Veranstalter: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Hass

Veranstalter: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

Nach ihrem Bestseller-Sachbuch „Radikale Zärtlichkeit – Warum Liebe politisch ist“ (2021) beschäftigt sich Şeyda Kurt in ihrem jüngsten Essayband „Hass“ (HarperCollins, 2023) mit der Macht eines widerständigen Gefühls. „Kurt dürfte nach ihrem zweiten Buch als eine der interessantesten jungen Autorinnen in diesem Land in Erinnerung bleiben“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Nun tritt sie im Literaturhaus auf – in Lesung und Gespräch mit Stefan Wally.

Alle scheinen sich einig zu sein: Liebe ist gut, Hass ist böse. Und doch ist der Hass allgegenwärtig. Er wächst in Parlamentsreden, Querköpfen und Kinderzimmern. Wer sind diese Hassenden, aus welchen Machtverhältnissen kommen sie? Wer darf überhaupt hassen? Und kann Hass auch sinnvoll sein?

Şeyda Kurt interessieren die Menschen als Subjekte des Hasses in einer kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Welt. Schonungslos erkundet die Autorin den Hass von seiner schöpferischen Seite: als Kategorie der Ermächtigung, der Menschen in ihrem innersten Unbehagen abholen und mobilisieren kann.

Şeyda Kurt, geb. 1992 in Köln, lebt nach dem Studium der Philosophie als Autorin, Journalistin und Moderatorin in Berlin und Köln. Für ihre publizistischen Arbeiten im Spannungsfeld von Marximus und queerfeministischer Theorie und Praxis wurde sie mehrfach ausgezeichnet.