Freitag,
10.04.26
19:30

Frühlingsfest: 25 Jahre Jung und Jung Verlag

Eintritt € 14/12/10

Veranstalter: Jung und Jung Verlag, Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Frühlingsfest: 25 Jahre Jung und Jung Verlag

Veranstalter: Jung und Jung Verlag, Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus

Kartenvorverkauf

Das traditionelle Literaturhaus-Frühlingsfest mit einem österreichischen Verlag: diesmal Jung und Jung zum 25. Geburtstag! Lektor Günther Eisenhuber stellt das Programm im Gespräch mit Tomas Friedmann vor, vier Autor:innen des Verlags treten auf – eingeladen mit Prosa- und Lyrikbänden sowie mit noch unveröffentlichten Texten. Dazu Live-Musik vom Künstler Lukas Gwechenberger, der u. a. mit dem Elektronik-Preis des Landes Salzburg ausgezeichnet wurde.

„Die letzten Tage“ von Martin Prinz ist ein erschütternder Tatsachenroman über einen einzigartigen Fall österreichischer Zeitgeschichte. Eine Tal-Öffnung in den Ostalpen, April 1945, die Tage des „Tausendjährigen Reiches“ sind gezählt. Wo alles längst zu spät ist, aber eben noch nicht vorbei, errichtet ein Kreisleiter sein höchstpersönliches Standgericht, ein privates Mordregime.

Die Gedichte von Dagmar Leupold trotzen dem Geplauder, indem sie eine Sprache für unsere Ohnmacht finden. „Small Talk“ heißt ihr Lyrikband; darin geht es um (politische)Wetterlagen, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet. Die Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Aber sie reagieren auf die Nachrichten: mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten.

Der Debütroman „Alice“ der Autorin Marlen Mairhofer erscheint im Herbst 2026 bei Jung und Jung und wurde schon vorab mit dem Theodor-Körner-Förderpreis 2025 ausgezeichnet: „Ein virtuos umgesetztes Sprachkunstwerk: ebenso sprachverspielt und von experimenteller Kreativität wie erfahrungsreich und mit genauem Blick für soziale, zwischenmenschliche Verhältnisse! Daraus ergibt sich ein auf seine Art überaus gewitztes und kluges Leseerlebnis.“ (aus der Begründung des Kuratoriums) Die Autorin liest aus ihrem Manuskript.

Mit seinem Debütroman „Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art“ hat Matthias Gruber 2023 für Begeisterung gesorgt – beim lesenden Publikum wie in der Presse und der Jury des Rauriser Literaturpreises. Der Roman um die vierzehnjährige Arielle, die an einer seltenen Krankheit leidet und auf dem Müllplatz eine andere Identität findet, ist seither der einzige seiner Art geblieben: Mit Spannung warten wir auf seinen zweiten Roman. Ob er daraus lesen wird? Oder doch etwas anderes aus der Schublade? So oder so, er wird das Publikum überraschen und gewiss begeistern.

Martin Prinz, geb. 1973, lebt in Wien, schreibt Reisegeschichten, Romane und Drehbücher.

Dagmar Leupold, geb. 1955 in Niederlahnstein, lebt als Autorin von Prosa und Lyrik sowie als Übersetzerin in München.

Marlen Mairhofer, geb. 1991 in Steyr, lebt in Salzburg, wo sie im Kultur- und Wissenschaftsbetrieb arbeitet.

Matthias Gruber, geb. 1984 in Wien, lebt als Autor in Salzburg. Er ist Mitgründer des Stadt-Magazins
„fraeuleinflora.at“