
- Genre: Lesung & Gespräch
- Beteiligte: Karl-Markus Gauß
Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus
Die Liebe kommt immer zu spät
Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus
Die wegen Krankheit abgesagte Buchpremiere im Februar wird jetzt nachgeholt: Alle bereits gekauften Tickets sind gültig! Der bekannte Schriftsteller und Literaturkritiker Karl-Markus Gauß stellt sein neues Buch „Die Liebe kommt immer zu spät“ (Zsolnay Verlag 2026) in Lesung und Gespräch mit Moderator Tomas Friedmann vor.
Karl-Markus Gauß, der literarische Kartograf der europäischen Ränder, ist wieder auf Reisen gegangen. In Bosnien sucht er nach den Spuren einer multikulturellen Welt und findet sie bei seinem verstorbenen Freund Dževad Karahasan. In Slowenien folgt er den Lebenswegen zweier tapferer Frauen, einer legendären Anwältin, die sich die Freiheit nahm, bald als Frau, bald als Mann zu leben, und einer kleinwüchsigen Schriftstellerin, deren Bücher auf der ganzen Welt gelesen wurden und die in der Stadt, die sie jetzt feiert, völlig verarmt gestorben ist. Und warum das obersteirische Bruck an der Mur und Beloiannisz in der ungarischen Puszta eigentlich auf dem Peloponnes liegen und Österreich auch eine griechische Geschichte hat, ist aus der dritten Geschichte des Bandes mit Reiseerzählungen zu erfahren.
Karl-Markus Gauß, geb. 1954 in Salzburg, wo er als Autor und Kritiker lebt. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt und ausgezeichnet, z.B. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (2022). Zuletzt erschienen die Bücher „Schiff aus Stein“ (2024), „Schuldhafte Gewissheit: Essays wider Zeitgeist und Judenhass“ und „Gedankenspiele über die Gelassenheit“ (beide 2025).