
- Genre: Lesung & Gespräch
- Beteiligte: Vladimir Vertlib
Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus
Der Jude der Kaiserin
Veranstalter: Verein Literaturhaus
Veranstaltungsort: Literaturhaus
Bilderreich, fesselnd und beklemmend erzählt der österreichische Schriftsteller russisch-jüdischer Herkunft in seinem neuen Roman „Der Jude der Kaiserin“ (Residenz Verlag, 2026) von Liebe und Hass, von Glaube und Verrat – und von der Lust, trotz allem am Leben zu sein. Vladimir Vertlib liest und spricht mit Moderatorin Katherina Braschel.
Wien um 1670: Barocke Herrlichkeit und bittere Armut prägen die Stadt. Kaiser Leopold I. leidet nicht nur unter Geldmangel für seine Feldzüge, er braucht auch dringend einen Thronfolger. Nur der Leibarzt kann der verzweifelten Kaiserin Margarita Teresa helfen. Doch Pedro de Rojas hat ein gefährliches Geheimnis: Er ist ein spanischer Converso, ein konvertierter Jude, der seinen Glauben im Geheimen praktiziert. Die katholische Kaiserin will die Juden aus Wien vertreiben, sie hält sie für die Ursache allen Übels. Wird es Don Pedro und seiner Geliebten gelingen, das zu verhindern?
Vladimir Vertlib verbindet Komödie und Drama zu einem großen Roman über Glaubenskämpfe und Standesdünkel, Intrigen und tiefe Freundschaft.
Vladimir Vertlib, geb. 1966 in Leningrad, lebt nach Jahren der Emigration seit 1981 in Salzburg und Wien. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Artikel. 2024 wurde er mit dem Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil ausgezeichnet, 2025 mit dem Buchpreis der Salzburger Wirtschaft.