Freitag,
23.05.03
20:00

2. Preis der Literaturhäuser

Eintritt Euro 6/ 4

Bodo Hell

Veranstalter: literaturhaeuser.net, Verein Literaturhaus

2. Preis der Literaturhäuser

Veranstalter: literaturhaeuser.net, Verein Literaturhaus

Einleitung und Gespräch: Zsuzsanna Gahse Nach Ulrike Draesner im Vorjahr erhält heuer der österreichische Schriftsteller Bodo Hell den Preis der Literaturhäuser! Dieser Literaturpreis zeichnet jährlich einen Autor für das gelungene Zusammenspiel von Textqualität, Vortragskunst und Ausführungen zum Text aus. Bodo Hell ist ein Spracharbeiter und thematisiert diese Sprachverarbeitung gekonnt: In seiner Prosa, in radiophonen Texten (Hörspiel), in Essays, in Filmen und Theaterstücken, in (Foto) Ausstellungen usw. Diese unglaubliche Vielfalt, dieses interdiszlinäre Interesse wird nur einmal jährlich von der sommerlichen Almwirtschaft unterbrochen, wenn er als Senner im Gebirge lebt und arbeitet. Bodo Hell erzählt nichts, was nacherzählt werden könnte. „Das macht es ja alles so schwierig“, sagte einmal Ernst Jandl, „und zugleich so interessant, nämlich seine Texte zu lesen und über sie zu sprechen.“ Dabei überrascht es immer wieder, welch starke Resonanz der Autor und seine Literatur vor unterschiedlichem Publikum erzielen. Bodo Hell ist ein Schriftsteller – vergleichbar mit Ernst Jandl, Gerhard Rühm und H.C. Artmann –, dessen Texte oft erst durch die klanglich einnehmende Art und den konzentrierten Stil des Vortrags ihre größte Wirkung erreichen. Vor Lesung & Gespräch wird der Kurzfilm „Stadtschrift“ (HR 1984, 10 Minuten) von Herbert Wiesner gezeigt, danach das 8-Minuten- Video „FernGespräch/NahAufnahme“ (ein literarischer Dialog zwischen Friederike Mayröcker und Bodo Hell zu seinem 60. Geburtstag) von Othmar Schmiderer. Mit freundlicher Unterstützung der Österr. Botschaft Berlin/ Kulturforum