Artmann-Ausstellung bis Ostern 2022 verlängert

10.09.2021
Die Ausstellung "HC 100" mit Fotos von Sepp Dreissinger, Filmen, thematisch gestalteten Vitrinen etc. ist von Montag bis Donnerstag von 10 und 17 Uhr sowie bei Abendveranstaltungen geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Der österreichische Fotokünstler Sepp Dreissinger ist dem Poeten H.C. Artmann (1921-2000) mehrmals begegnet. „Meine Begegnungen mit HA-TSE waren geprägt von gegenseitigem Respekt, immer herzlich und voller Humor – und manchmal gab er mir doch das Gefühl, mit ihm befreundet zu sein“, erinnert sich Dreissinger. Zwischen 1978 und 1999 entstanden viele Portrait-Fotografien (überwiegend in schwarz-weiß) bei Besuchen in Artmanns verschiedenen Domizilen: in Salzburg am Schwarzgrabenweg, in Gföhl/Waldviertel und in Wien.

Im Literaturhaus Salzburg werden anlässlich des 100. Geburtstages von H.C. Artmann ausgewählte Fotos von Sepp Dreissinger gezeigt, darunter sein erstes, berühmtes Porträt „H.C. Artmann als armer Poet“. Zusätzlich wird das Schaffen von Artmann, der dem Literaturhaus eng verbunden war, im Rahmen der Ausstellung in thematisch-gestalteten Vitrinen, mit Filmen usw. gewürdigt. Außerdem wurde eine Publikation erstellt: "H.C. 100".

Sepp Dreissinger, geboren 1946 in Feldkirch, lebt in Wien. Nach dem Musikstudium am Mozarteum begann er 1976 zu fotografieren und spezialisierte sich auf SW-Porträtfotografie. Bekannt sind u.a. seine Serien über Thomas Bernhard, Friedrich Gulda, Maria Lassnig und Elfriede Jelinek. Der Mitbegründer der Galerie Fotohof hat für den Film „artgenossen. 35 minutenportraits“ auch ein Artmann-Video gedreht, das bei der Diagonale 2006 als beste Kurzdoku mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde.

Öffnungszeiten: bis 21. Dezember 2021, Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen (bei Vormittagsveranstaltungen eingeschränkter Besuch)