Ela Angerer , Vladimir Vertlib

Gewalt

Mi, 18.10.2017, 19.30

Genre: SALZ-Präsentation

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: frei

© Heribert Corn
© Kurt Kaindl

Gewalt begegnet uns täglich – nicht nur in den Medien. Die Bilder von aktuellen oder vergessenen bzw. verdrängten Kriegen lagern in unseren Köpfen. Der Bereitschaft zur Gewalttätigkeit im Alltag begegnen wir in lokalen Nachrichten und Prozessberichten, wenn sie nicht ohnehin in der unmittelbaren Nachbarschaft erfahren werden muss. In der Literatur hatte und hat dieses Thema, das von unserer zivilisatorischen Decke nur mühsam überlagert wird, eine zentrale Bedeutung.

In der Ausgabe der Literaturzeitschrift SALZ haben 21 Autorinnen und Autoren über die unterschiedlichsten Ausprägungen von Gewalt geschrieben, Mirko Bonné und Tom Schulz ebenso wie Ursula Krechel und Karin Peschka. Ela Angerer und Vladimir Vertlib werden ihre literarischen Zugänge vorstellen, Anton Thuswaldner und Hans Weichselbaum, Kuratoren dieser SALZ-Aus-gabe, moderieren den Abend.

 

Ela Angerer, geboren 1964 in Wien, lebt in Wien und in Málaga, arbeitet als freie Autorin; 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Bis ich 21 war“ (Deuticke), 2016 erschien ihr Roman „Und die Nacht prahlt mit Kometen“ (Aufbau).

 

Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, emigrierte mit fünf Jahren nach Österreich, wo er als freier Autor in Salzburg und Wien lebt; viele Auszeichnungen; zuletzt erschien „Lucia Binar und die russische Seele“ (Deuticke, 2015).