Julya Rabinowich

Dazwischen: Wir

Fr, 24.02.2023, 10.30 Uhr / ab ca. 14 Jahren

Genre: Lesung ab 8. Schulstufe

Veranstalter: Junges Literaturhaus

Eintritt: € 3

Dauer ca. 80 Minuten

Nach Dazwischen: Ich erzählt Julya Rabinowich in Dazwischen: Wir, wie Madina in ihrer neuen Heimat lebt. Sie wohnt mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: „Ausländer raus!”, erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben.

So ist ihr eindringlicher Roman auch ein Aufruf, gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung zu
kämpfen.

Andrea Lüthi, NZZ am Sonntag

Im ersten Band "Dazwischen: Ich" war mir wichtig, wie Madina zwischen den Welten steht: zwischen sich und der Familie, zwischen dem neuen und dem alten Land [...], zwischen der Kindheit und der Pubertät. In "Dazwischen: Wir" muss die Gesellschaft eine Transformation durchmachen und nicht nur Madina allein: Es geht uns alle an.
Julya Rabinowich, booklet Nr. 78

Julya Rabinowich lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin tätig sowie als Dolmetscherin. Bei Deuticke erschienen „Spaltkopf” (u. a. ausgezeichnet mit dem
Rauriser Literaturpreis 2009), „Die Erdfresserin” (2012) und „Krötenliebe” (2016). Für „Dazwischen: Ich” wurde sie mit dem LUCHS sowie dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.