Nino Haratischwili

Das mangelnde Licht

Di, 06.12.2022, 19.30 Uhr / Abgesagt

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

© Baraniak

 

Die Veranstaltung muss wegen Erkrankung der Autorin leider abgesagt werden!  

 

„Ein wahnsinnig guter Roman“ (Der Spiegel), „wortreich, anschaulich, bildgewaltig“ (FAZ), „wirklich sehr süffig zu lesen“ (Denis Scheck), „Tolstois Nachfolgerin“ (NZZ) – die Kritik überschlägt sich beim neuen Roman „Das mangelnde Licht“ (Frankfurter Verlagsanstalt, 2022) von Nino Haratischwili. Die georgisch-deutsche Autorin liest und spricht mit Moderator Zaal Andronikashvili.


Ende der 1980er Jahre finden vier Mädchen in Tibilissi zusammen: die freiheitshungrige Dina, die kluge Außenseiterin Ira, die romantische Nene und die sensible Keto. Die erste große Liebe, die aufbrandende Gewalt, die Stromausfälle, das ins Land gespülte Heroin und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst 2019 in Brüssel, anlässlich einer großen Retrospektive mit Fotografien ihrer toten Freundin, kommt es zu einer Wiederbegegnung. Die Bilder zeigen ihre Geschichte, die zugleich die Geschichte ihres Landes ist, eine intime Rückschau, die sie zwingt, den Vorhang über der Vergangenheit zu heben, und eine Vergebung scheint möglich.

Nino Haratischwili, geb. 1983 in Tbilissi, lebt als Autorin, Dramatikerin und Theaterregisseurin in Berlin. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, das Familienepos „Das achte Leben (Für Brilka)“ wurde in 25 Sprachen übersetzt und avancierte zum weltweiten Bestseller, die Verfilmung ist in Vorbereitung.

"Souvenir" ist eine Veranstaltungsreihe des Netzwerks der Literaturhäuser auf Initiative des Literaturhauses Stuttgart in Kooperation mit der Projektgruppe für Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Bundeszentrale für politische Bildung.