Alois Hotschnig

Der Silberfuchs meiner Mutter

Mi, 23.02.2022, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 10/8/6

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Der neue Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2021) des österreichischen Autors Alois Hotschnig ist ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter. Moderation: Ilija Trojanow

1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders für sie und für ihren Sohn Heinz. Das einzige, was dieser mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer langen Reise von Oslo bis nach Hohenems – verbürgt durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Denn die Mutter hat sich mit dem Feind eingelassen. Sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie nicht, denn in Norwegen gilt sie als Kollaborateurin …

Alois Hotschnig, geb. 1959 in Kärnten, lebt in Innsbruck. Schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Hörspiele. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Italo-Svevo-, dem Erich-Fried- und dem Gert-Jonke-Preis.