Ann Cotten , Oswald Egger

Zwei Lesungen

Do, 14.10.2021, 19.30 Uhr

Genre: Lesungen

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 10/8/6

© Inge Zimmermann

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Zwei Autor*innen, die zu den Bereichen Text, Bild, Forschung und Theorie arbeiten und die Grenzgebiete dazwischen erkunden. Moderation: Werner Michler.

Ann Cotten, als „kühnste Stimme der ­jungen deutschsprachigen Lyrik“ mit dem Gert-Jonke-Preis 2021 ausgezeichnet, lotet in ihren Texten Genregrenzen aus, bewegt sich als Übersetzerin und Autorin zwischen den Sprachen, Kulturen und deren Symptomen: Ihr Erzählband „Lyophilia“ präsentiert „Sciene Fiction auf Hegelbasis“ – Sprache schält aus dumpfen Ahnungen einen präzisen Blick auf die Wirklichkeit.

Oswald Eggers Sprachprojekt widmet sich immer wieder den Topographien: Lana, Bozen, Wien, New York oder die Raketenstation Hombroich sind nicht im geläufigen Sinn Bezugsorte der Texte, sondern „vielmehr Ankerplatz der Frage, was Sprache ist.“ (Christine Riccabona) So wird im neuen Buch „Entweder ich habe die Fahrt am Mississippi nur geträumt, oder ich träume jetzt“ der Mississippi zum Mainstream der verschwiegenen Geschichte der Ideen, die zwischen den Welten im Fluss sind.

Ann Cotten, geb. 1982 in Iowa, arbeitet als Schriftstellerin und Übersetzerin in Wien und Berlin, zuletzt erschien „Lyophilia“ (2019, beide Suhrkamp).
 
Oswald Egger, geb. 1963 in Lana, lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich und in Kiel.