Teresa Präauer
Line Hoven

Schreiben, zeichnen, Leben retten

Di, 28.09.2021, 19.30 Uhr

Genre: StreitBar

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Alte Schmiede

© Thomas Langdorn

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Wieso schreiben, wieso zeichnen, wann, wo, wozu? Und wie wird daraus ein Leben? Der Zeichner Hans Traxler schrieb einmal in seinen 10 Gründen, weshalb er gerne zeichne: Zeichnen macht glücklich. Macht Zeichnen denn glücklich? Und lesen wir, um der Welt zu entfliehen, oder um an ihr zu bauen? Teresa Präauer, Autorin und bildende Künstlerin, spricht darüber mit Line Hoven, Illustratorin und Comiczeichnerin aus Hamburg, auf Einladung der Salzburger Leselampe und mit Willy Puchner, Zeichner, Fotograf und Autor, in der Alten Schmiede in Wien.

Konkret wird es in den Gesprächen um Fragen des Anfangs eines Weges als Künstler und Künstlerin gehen, um Arbeitsmaterial, Anlass und Inspiration für die Arbeit, um das Weitermachen und Dranbleiben, um die Veränderungen, um Auftraggeber, Brotberufe und Kuchenkrümel, um das Verhältnis von Bild und Text – um ein Leben in der Welt der Farben, Linien und Buchstaben.

Teresa Präauer, geboren 1979 in Linz, studierte Germanistik und Bildende Kunst in Salzburg und Berlin. Im Wallstein Verlag erschienen zuletzt der Roman „Oh Schimmi“ (2016), der Großessay „Tier werden“ (2018) und „Das Glück ist eine Bohne und andere Geschichten“ (2021). Zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem der Erich-Fried-Preis 2017. Sie lebt in Wien.

Line Hoven, geboren 1977 in Bonn, arbeitete als Kostüm- und Bühnenbildnerin am Staatstheater Kassel, studierte dann Visuelle Kommunikation und Grafik; heute arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin, Comic-Zeichnerin und Künstlerin in Hamburg. Zuletzt erschien im Verlag C.H. Beck das Buch „Paargespräche“ mit Texten von Jochen Schmidt, illustriert von Line Hoven.