Margit Schreiner

Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen - ONLINE

Mi, 17.03.2021, 19.30 Uhr

Genre: Lesung

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

Eintritt: € 10/8/6

© Alain Barbero

Diese Veranstaltung findet ONLINE statt.

Link zur Lesung folgt in Kürze

In ihrem neuen Buch lässt Margit Schreiner ein Mädchen im siebten Lebensjahr auf eine Frau im siebten Lebensjahrzehnt treffen. Diese Frau – Kind und Erwachsene – ist die Hauptfigur in „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen“, ein Buch „über das Private“, wie es im Untertitel heißt. Beim sogenannten „Privaten“ setzt Margit Schreiner an: Eine erfahrene Schriftstellerin blickt zurück auf ihre Kindheit, die Umstände der Wohnsiedlung, in der das Mädchen aufgewachsen ist, die außergewöhnlich gewöhnlichen Zustände, die das soziale Gefüge in der Familie und der Nachbarschaft geprägt haben – und dabei weicht der Blick der Autorin den Dingen nicht aus, die mit Scham, Schweigen und Peinlichkeitsgefühl belegt waren und sind, sei es vor 60 Jahren oder heute. In ihrem neuen Buch schreibt Margit Schreiner wieder „ohne große Geste eine radikale, galgenvogel­komische Literatur“
(Daniela Strigl).

Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz, lebt nach längeren Aufenthalten in Tokio, Paris, Berlin, Italien und dann wieder in Linz heute in Gmünd. Sie erhielt für ihre Bücher zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt den Johann-Beer-Literaturpreis und den Anton-Wildgans-Preis. Mit „Kein Platz mehr“ war sie 2018 für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschienen „Sind Sie eigentlich fit genug?“ (2019) und „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen. Über das Private“ (2021), alle im Verlag Schöffling & Co.