Fritz Popp , Christian Weingartner

Literarischer Antidepressionsabend

Mi, 25.03.2020, 19.30 Uhr

Genre: Satire, Ironie & tiefere Bedeutung

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

© Christian Weingartner
© P. Schaubensteiner

Fritz Popp und Christian Weingartner stellen jeweils ihre neuesten Buchveröffentlichungen vor.

Angriffslustig, hinterfotzig und mit einem ordentlichen Schuss Ironie kommen Popps Satiren daher. Ob im selbstenlarvenden Monolog, in bissiger Kurzprosa oder in Gedichtform: Das Spektrum reicht von Gesellschaftskritik bis zu veralbernder Blödelei, von Weihnachts- zu Ganzjahressatiren. Satiren folgen natürlich auch der Politik und demonstrieren Deformierungen menschlicher Existenz und menschlichen Denkens, sind Ausdruck einer denkenden Offenheit.

Wortverspielte Ironie im Morgenrock des Experimentellen, lyrischer Sarkasmus mit aphoristischer Schärpe, Nonsens im Hemd des hintergründigen Schabernacks: Christian Weingartners neues Buch lebt vom Spaß an der Arbeit im Sprachlabor und vom Ernst des Humors. Und die Themen? Offene Wunden der Gesellschaft und Politik werden mit kräftigen Wortschwallen gesalzen, damit sie noch mehr brennen, und die kleinen Alltäglichkeiten werden mit Spott und Selbstironie eingeweicht. Lyrik konkurriert dabei mit Kurzprosa.

Fritz Popp, geboren 1957 in Vöcklabruck/OÖ, studierte Germanistik, lebt als BHS-Lehrer und Autor in Salzburg und Schwarzenberg am Böhmerwald; mehrere Erzählbände, Lyrik und Romane; 5 Satirebände – zuletzt erschien der Band „Fürchtet euch ruhig!“ (Arovell, 2019)

Christian Weingartner, geboren 1958 in Wels/OÖ, studierte Kommunikationswissenschaften und lebt als Autor und Fotograf in Salzburg; bisher erschienen 10 Bücher zwischen Lyrik und Kurzprosa, zuletzt „Absurdistan“ (Verlag Innsalz, 2020).