Christoph Janacs , Elke Laznia

Lyrik im März

Do, 19.03.2020, 19.30 Uhr / Abgesagt

Genre: Lesung & Gespräch

Veranstalter: GAV/Salzburg

Eintritt: € 8/6

Alljährlich im März widmet die GAV dem „Stiefkind“ Lyrik einen Abend und präsentiert bemerkenswerte Lyrik-Neuerscheinungen. Diesmal kommen zwei Salzburger DichterInnen zu und zum Wort.

Elke Laznia liest aus „Lavendellied“, das sich jeder Klassifizierung entzieht: Ist es eine Prosaerzählung mit lyrischen Einschüben, eine Sammlung von Prosagedichten oder ein Poem in 14 Gesängen? Egal. Wovon/Worüber sie schreibt, lässt sich ebenfalls nicht in wenigen Sätzen wiedergeben, aber schon nach ein paar Zeilen wird klar, dass hier jemand um sein Leben erzählt in einer hochpoetischen, irisierenden Sprache, die einen sofort in ihren Bann schlägt.

Christoph Janacs wandert mit mehr als 100 Gedichten und Prosagedichten „im Zweistromland“, dem Gebiet zwischen Donau und Moldau, und folgt dabei Spuren von Künstlern (wie A. Stifter oder A. Kubin) sowie historischen Verwerfungen (Flucht und Vertreibung, Mauthausen, ...), ohne dabei auf die Schönheit dieses Landstrichs diesseits und jenseits der Grenze zu vergessen. Begleitet wird er dabei von Federzeichnungen Christian Thanhäusers.

Elke Laznia, geb. 1974 in Klagenfurt, lebt in Salzburg; sie publizierte bislang drei Bücher: „Kindheitswald“ (2013, Roman), „Salzgehalt“ (2017, Dichtungen), „Lavendellied“ (2019).

Christoph Janacs, geb. 1955 in Linz, lebt in Niederalm; zuletzt erschienen „der Rede wert“ (2018, Gedichte), „Haufenweise Totenköpfe“ (2018, Short Stories), „im Zweistromland“ (2019, Gedichte).