Petros Markaris

Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos

Mo, 14.10.2019, 19 Uhr / DAS KINO

Genre: Lesung, Gespräch & Film (20.15 Uhr)

Veranstalter: Verein Literaturhaus, DAS KINO

Eintritt: € 15/12, Karten über DAS KINO: 0662/87310015

Der griechische Schriftsteller Petros Markaris ist für seine gesellschaftskritischen Krimis um Kommissar Charitos bekannt, Theo Angelopoulos für seine epischen Autorenfilme. Gemeinsam haben sie einige der wichtigsten europäischen Filme geschrieben. Im Austausch zwischen den beiden zeigt sich, wie Humor und Ernst im Schaffensprozess zusammenspielen – und wie Literatur und großes Kino entstehen.

Nach der Lesung aus dem „Tagebuch einer Ewigkeit. Am Set mit Angelopoulos“ (Diogenes Verlag, 2019, aus dem Neugriechischen übersetzt von Michaela Prinzinger) spricht Petros Markaris mit Literaturhaus-Leiter Tomas Friedmann über die Zusammenarbeit mit dem berühmten Filmregisseur Theo Angelopoulos (1935-2012). Dabei gibt er Einblick in die Entstehungsgeschichte jenes berühmten Films, der 1998 die Goldene Palme in Cannes gewann.

Um 20.15 Uhr wird der poetische Spielfilm über Altern und Abschied vom Leben „Die Ewigkeit und ein Tag“ (GR/D/F/I, 137 Minuten) mit Bruno Ganz gezeigt.

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, lebt in Athen. Er ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen – zuletzt auf Deutsch „Drei Grazien“ (2018) – begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. 2008 erschien die Autobiographie „Wiederholungstäter“.