Karl Olsberg

Boy in a White Room & Boy in a Dead End

Fr, 27.09.2019, n.V. / ab ca. 14 Jahren

Genre: Begegnung mit dem Autor via Skype ab 10. Schulstufe

Veranstalter: Junges Literaturhaus

Eintritt: € 3

© Loewe Verlag GmbH

Dauer nach Vereinbarung

Boy in a White Room
ist ein spannender Thriller, gleichzeitig eine kartesianische Reflexion über digitale Intelligenz und die Frage, was künstliches von organischem Leben unterscheidet. Der Autor hat sich viel mit diesem Thema beschäftigt. Premiere im Jungen Literaturhaus: Die Veranstaltung findet über Skype statt, weshalb wir die Zeiten flexibel ansetzen können. Das Buch kann im fächerübergreifenden Unterricht – Philosophie, Informatik, Deutsch – eingesetzt werden. Aus dem OS-Lehrplan für Deutsch passen folgende Zitate: „[...] den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken reflektieren [... und] Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren [...]” Zum Buch gibt es Unterrichtsmaterialien.

Boy in a Dead End
Manuel leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit und ihm bleiben nur noch wenige Monate zu leben. Als er von einem umstrittenen Experiment erfährt, schöpft er neue Hoffnung: Sein Bewusstsein könnte in einem Computer weiterleben. Allerdings wird bei dem Scan sein Gehirn vollständig zerstört ...

Karl Olsbergs Boy in a White Room ist ein packendes Buch, das ein gekonntes Verwirrspiel um Realität und Computerfiktion aufzieht, am Ende wichtige Zukunftsfragen stellt – und das nicht platt, sondern mit philosophischem Tiefsinn. Ulf Cronbenberg, Jugendbuchtipps

Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller „Boy in a White Room“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg, von wo aus er über Skype mit den Jugendlichen kommunizieren wird.