Julia von Lucadou
Kerstin Cuhls

High Tech & Low Life

Mo, 23.09.2019, 19 Uhr

Genre: Festival-Eröffnung: Gespräch mit Lesung

Veranstalter: Verein Literaturhaus im Rahmen der Science-Meets-Fiction-Week 2019

Eintritt: € 8/6/4

KARTEN Vorverkauf

Bei der Eröffnung der 2. Salzburger Science-Meets-Fiction-Week treffen die renommierte Zukunftsforscherin Kerstin Cuhls und die erfolgreiche Autorin Julia von Lucadou aufeinander, um über High Tech und Low Life, über soziale Aspekte der Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Dazu liest Julia von Lucadou Ausschnitte aus ihrem dystopisch-poetischen Roman „Die Hochhausspringerin“ (Hanser Verlag, 2018). Moderation: Stefan Wally.

Riva ist Hochhausspringerin – ein perfekt funktionierender Mensch mit Millionen Fans. Doch plötzlich weigert sie sich zu trainieren. Kameras sind allgegenwärtig in ihrer Welt, aber sie weiß nicht, dass sie gezielt beobachtet wird: Hitomi, eine andere junge Frau, soll Riva wieder gefügig machen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die Ausweisung in die Peripherien, wo die Menschen im Schmutz leben, ohne Möglichkeit, der Gesellschaft zu dienen. Was macht den Menschen menschlich, wenn er perfekt funktioniert?  „Ein intelligenter, hellsichtiger und kurzweiliger Roman über unsere schöne neue Welt der freiwilligen Selbstüberwachung. Ein herausragendes Debüt!“ (WDR)

Julia von Lucadou wurde 1982 in Heidelberg geboren und lebt in Biel, NYC und Köln. Sie ist promovierte Filmwissenschaftlerin, arbeitete als Regieassistentin, Redakteurin beim Fernsehen und als Simulationspatientin. „Die Hochhauspringerin“ ist ihr erster Roman.

Kerstin Cuhls forscht, lehrt und publiziert, studierte Japanologie, Sinologie und BWL. Sie arbeitet seit 1992 am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe als Projektleiterin. In nationalen, regionalen und internationalen Studien baute sie ein umfangreiches Methodenrepertoire im Bereich Foresight auf und ist u.a. Mitherausgeberin der Zeitschrift für Zukunftsforschung.