Miljenko Jergovic , Kapka Kassabova

Orient : Okzident

Di, 07.05.2019, 19.30 Uhr / Europa der Muttersprachen

Genre: Lesungen & Gespräche (kroatisch/englisch/deutsch)

Veranstalter: Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10/8

© Miodrag Trajkovic
© Lebrecht Music&Arts/Alamy Stock Foto

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Zum Festival-Auftakt vermessen zwei Autoren ihr Europa: der bosnisch-kroatische Literaturnobelpreis-Anwärter Miljenko Jergović und die bulgarisch-schottische Reisejournalistin Kapka Kassabova. 
Moderation: Sabine Coelsch-Foisner, Übersetzung: Sabaha Sinanovic, deutsche Lesung: Peter Arp.

„Weltliteratur“, jubelte das Feuilleton, „ein Meisterwerk“, „ein großartiges Werk europäischer Literatur“. In der 1000-Seiten Saga „Die unerhörte Geschichte meiner Familie“ (2017) von Miljenko Jergović spiegelt sich die Geschichte eines zwischen Orient und Okzident gelegenen Raumes wider, beginnend von der österreichischen Okkupation 1878, endend mit den Folgen des Krieges im heutigen Sarajevo.

Die Bulgarin Kapka Kassabova lebt in den schottischen Highlands. In ihrem Buch „Die letzte Grenze. Am Rand Europas, in der Mitte der Welt“ (2018, aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer) reist sie zu verbotenen Orten ihrer Kindheit, ins alte Thrakien, dorthin, wo Bulgarien, Griechenland und die Türkei aufeinandertreffen – und entdeckt verborgen Welten und faszinierende Menschen.

Kapka Kassabova, geboren 1973 in Sofia, lebt als Autorin und Reisejournalistin renommierter Zeitungen in Schottland. Mehrere Bücher. „Border: a Journey to the Edge of Europe“ (2017) wurde als „Travel Book of the Year“ ausgezeichnet.

Miljenko Jergović, geboren 1966 in Sarajevo, lebt als Autor und politischer Kolumnist in Zagreb. 2018 erhielt er für sein in über 15 Sprachen übersetztes Werk den Georg-Dehio-Preis: z.B. die Romane „Buick Rivera“ (2006), „Wolga, Wolga“ (2011) und „Vater“ (2015).