Stephanie Prähauser , Martin Welkschwarz

Stadt, Land, Abfluss

Do, 02.05.2019, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Musik

Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Eintritt: € 8/6/4

Die Autorin Stephanie Helena Prähauser liest aus ihrem noch unveröffentlichten Roman „Die Infantin“ (Jung und Jung Verlag, 2020). Erzählt wird darin die Geschichte eines Bauernmädchens, das ihre Eltern als Untiere beschreibt und die bösen Stiefschwestern zur „Ernte am Watschenbaum“ zwingen will. Ein Mädchen, das anstatt des gläsernen Schuhs einen peinlichen Stallstiefel trägt.

Martin Welkschwarz lässt eine Auswahl an Prosa-Texten vortragen, die unter den Projekttiteln „Wir Kinder vom Streichel-Zoo“ und „WeinNachts-Blues“ laufen. Diese beschäftigen sich mit verschiedensten (nicht immer nur) zwischenmenschlichen Begegnungen und bieten auch Einblicke in tiefgründige Gestalten, denen schon mehr tierische Attribute innewohnen als menschliche.

Die beiden Autoren werden musikalisch von den Salzburger Urgesteins-Rockern Mike Fink und Mandi Blühweis begleitet.

Stephanie H. Prähauser, geb. 1983 in Oberndorf, Autorin und Künstlerin. Studium der Malerei, Psychologie und Philosophie. Publikationen: Beiträge in SALZ, Manuskripte und JENNY; Roman: „Hertz 52.“ Arovell-Verlag, Wien, 2018 (als Helena Este Adler). Für „Die Infantin“ wurde ihr das Jahresstipendium für Literatur 2018 zuerkannt.

Martin Welkschwarz, geb. 1987 in Salzburg, ist ein noch junger Autor, der trotz, oder gerade wegen seines Augendefizites die Art der Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Gesellschaftskritisch und teils provokativ feiert der Vokabular-Hooligan sein Debüt im Literaturhaus. Frühere Werke wurden lange nur hinter vorgehaltener Hand publik.