Donatella Di Pietrantonio

Arminuta

Di, 29.01.2019, 19.30 Uhr

Genre: Lesung & Gespräch (ital./dt.)

Veranstalter: Verein Literaturhaus, Società Dante Alighieri

Eintritt: 10/8/6

Mit ihrem dritten Roman „Arminuta“ (orig. „L'Arminuta", Einaudi 2017; dt. Übersetzung von Maja Pflug, Kunstmann 2018) gelang der italienischen Schriftstellerin Donatella Di Pietrantonio der internationale Durchbruch: über 200.000 verkaufte Exemplare allein in Italien, Übersetzungen, Filmrechte. Michela Murgia, Autorin des bekannten Buchs „Accabadora“, schrieb über ihre Kollegin und deren Roman: „Eine der wichtigsten, maßgeblichen Stimmen der italienischen Literatur. Dieses Buch hat mich tief getroffen, mir geradezu die Sprache verschlagen.“ Moderation: Giorgio Simonetto. Deutsche Lesung: Christiane Warnecke.


Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. „Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.“ So beginnt die Geschichte, in der ein junges Mädchen mit einem Koffer und einem Sack voller Schuhe bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert wird. Die echten Eltern wollten sie wiederhaben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen – und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann.


Donatella Di Pietrantonio, geboren 1962 in den Abruzzen, lebt heute in der Nähe von Pescara. Ihre Romane „Meine Mutter ist ein Fluss“ (2013) und „Bella mia“ (2015) wurden mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet.

 

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