Marie Gamillscheg , Daniel Wisser

Königin der Berge / Alles was glänzt

Fr, 18.01.2019, 19.30 Uhr

Genre: Ein Buchpreisabend

Veranstalter: erostepost

Eintritt: € 8/6/4

Daniel Wisser © Ian Ehm
Mari Gamillscheg © Leonie Hugendubel

Was man bei der Planung nicht wissen konnte, erweist sich an diesem Abend als Glücksfall: Der Gewinner des Österreichischen Buchpreises 2018 und die Preisträgerin für das beste Debüt teilen sich eine Bühne.

 

Herzzerreißend komisch, in einer „Gratwanderung zwischen todtraurigem Thema und fulminantem Sprachwitz“ (Jurybegründung) schreibt Daniel Wisser vom Leben in seiner schrecklichen Schönheit und von den letzten Dingen; das ist die Geschichte von Robert Turin, der, unheilbar erkrankt, in der Schweiz sterben will. Ein (auch) humorvolles Buch über Tod und Sterbehilfe – geht das? Es geht! 

 

Marie Gamillscheg erzählt in ihrem Debüt vielstimmig und hintergründig von einer kleinen Bergbaugemeinde im Schatten eines großen Berges, von einstigem Glanz und Untergang, von Einöde, Sehnsuchtsorten und Neubeginn. „Mit ihrer Sprache /.../ entwickelt sie einen sanften Sog, dem sich nicht zu entziehen ist. Zu Recht /.../ eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur.“ (Britta Schmeis/Spiegel online) 

 

Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt als Schriftsteller, literarischer Performer und Musiker (Erstes Wiener Heimorgelorchester) in Wien. „Königin der Berge“ ist im Verlag Jung und Jung erschienen und wurde 2018 mit dem Johann-Beer-Preis ausgezeichnet. www.danielwisser.net.

 

Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz, lebt in Berlin und arbeitet als freie Journalistin, u.a. für ZEIT Campus; ihr Roman „Alles was glänzt“, erschienen bei Luchterhand, stand auf der ORF-Bestenliste und war im Finale des aspekte-Literaturpreises.