Johann Barth , Christine Haidegger , Fritz Popp

Katzen ißt man nicht

Do, 10.04.1997, 20 Uhr

Genre: Kurzkrimi-Lesungen

Veranstalter: Grazer Autorenversammlung (Salzburg)

Eintritt: 80,-/ 50,-

Dem Täter auf der Spur: Drei Salzburger Autoren zeigen sich von ihrer blutrünstigen Seite. Johann Barth demonstriert in seinen Texten, daß Eros und Mord viel miteinander zu tun haben. Fritz Popp entwirft Miniaturen, feinsinnig-grotesk, wie jene von den Katzen, die man (warum wohl?) nicht essen soll. Christine Haidegger entwirft in „Behaltenwollen“ eine Liebesgeschichte, deren erster Satz lautet: „Ich habe immer gerne mit Messern gespielt“. Die drei Schriftsteller zeigen drei verschiedene Arten, mit Krimiversatzstücken umzugehen; den Schrecken des Alltäglichen und den nicht so alltäglichen Schrecken literarisch spannend aufzubereiten und die vorbereitete Gänsehaut lustvoll auszulösen – das ist der „Aufhänger“ dieses Abends. Johann Barth, geboren 1931 in Mettersdorf/Siebenbürgen, lebt seit 1946 in Österreich, überwiegend in Salzburg, Veröffentlichungen: „Schmetterlinge“ (Liebesgedichte, 1986), „Reflexionen“ (Gedichte, 1988), „Tausendundkeine Frau“ (Erzählungen, 1992), „Zwischenschnitte“ (Literarisches Porträt). Christine Haidegger, geboren in Deutschland, aufgewachsen in OÖ, lebt als Schriftstellerin in Salzburg; verwaltet den literarischen Nachlaß von Meta Merz. Zahlreiche Literaturpreise im In-und Ausland. Zuletzt erschienen: „Atem. Stille“ (Lyrik, 1993), „Schöne Landschaft“ (Gesammelte Prosa, 1993), „Amerikanische Verwunderung“(Skizzenbuch zu einem Aufenthalt, 1993). Fritz Popp, geboren 1957 in Vöcklabruck, lebt als Lehrer und Autor in Salzburg. Erhielt zusammen mit dem Salzburger Affront-Theater den Kabarett-Preis „Salzburger Stier“ (1995), Prosapreis Brixen/Hall 1995. Veröffentlichungen: „Schlechte Jahrgänge“ (Erzählungen, 1990), „Stimmen im Spiegel“ (Roman, 1997).