Irmgard Fuchs , Bodo Hell , Mario Schlembach

SALZ-Präsentation

Di, 26.06.2018, 18 Uhr / Haus der Natur, Museumsplatz 5

Genre: Lesungen

Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Haus der Natur

Eintritt: frei

Irmgard Fuchs © www.detailsinn.at
Bodo Hell © Julie Hayward
Mario Schlembach © Vilma Pflaum

„Überall verschwinden die Tiere“, hat John Berger in einem klassischen Essay festgestellt, und die Frage formuliert: „Warum sehen wir Tiere an?“ Obwohl – und gerade weil – Tiere verschwinden, sind wir von ihnen fasziniert. Diese Faszination hat sich zuletzt in der Literatur und den Kulturwissenschaften deutlich gezeigt, viele Tiere sind dort vorgeführt und ihre symbolischen, historischen und aktuellen Funktionen analysiert worden. Zur neuen Ausgabe von SALZ mit dem Titel „Was Tiere tun“ wurden Schriftsteller*innen eingeladen, den Tieren und unserer Beziehung zu ihnen nachzugehen: Was tun ­Tiere eigentlich? Für sich, miteinander, mit uns? Oder geht uns das vielleicht auch gar nichts an?

Das neue SALZ vereint Texte u.a. von Maren Kames und Michael Stavarić, Ann Cotten und Jan Wagner. Irmgard Fuchs, Bodo Hell und Mario Schlembach werden aus ihren Texten lesen und ein Gespräch mit Werner Michler führen.

Irmgard Fuchs, geb. 1984 in Salzburg, mit „Wir zerschneiden die Schwerkraft“ (Kremayr & Scheriau) erschien 2016 ihr Debüt.

Bodo Hell, geb. 1943 in Salzburg, lebt in Wien und am Dachstein; zuletzt erschien 2018 bei Anton Pustet „­Wilder Dachstein“ (mit E. Wallnöfer & P. Kubelka).

Mario Schlembach, geb. 1985 in Hainburg; zuletzt erschien 2018 der Roman „Nebel“ (Otto Müller).