Clara Frühstück , Ferdinand Schmalz

von satzsprüngen und klangkatastrophen

Do, 24.05.2018, 19.30 / Jazzit:Musik:Club, Elisabethstraße 11

Genre: Lesung & Klavier-Konzert

Veranstalter: Literaturfest Salzburg, Verein Literaturhaus

Eintritt: € 12/10

Den Text zum Schwingen, den Klang zum Bedeuten zu bringen, das haben sich der Dramatiker ­Ferdinand ­Schmalz und die Pianistin Clara Frühstück bei ihrer konzertanten Lesung vorgenommen: Die Musik von J. S. Bach über Robert Schuman bis zu John Cage führt an die menschlichen Abgründe des Schmalz’schen Literaturkosmos. Dieser wiederum verweist sprachgewandt wie sprachgewitzt auf die leidenschaftliche Performance von Clara Frühstück zurück. Ein lustvoller Abend im Rahmen des Salzburger Literaturfestes 2018 – und inhaltlich und musikalisch so verwegen, wie man es sich nur wünschen kann.

 

Ferdinand Schmalz, geboren 1985 in Graz, lebt als Dramatiker und Schriftsteller in Wien, wo er auch Theaterwissenschaft und Philosophie studiert. 2017 erhielt er den Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und wurde für seinen Text „mein lieblingstier heißt winter“ mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Sein aktuelles Theaterstück „jedermann (stirbt)“ feierte 2018 eine euphorisch umjubelte Uraufführung am Burgtheater. 

 

Clara Frühstück, geboren 1982 in Oberpullendorf, lebt in Wien. Auf Studien an der Musikuniversität Wien und der Kunstuniversität Graz folgte u.a. eine postgraduale Ausbildung bei Henri Sigfridsson an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Solistisch konzertierte sie im In- und Ausland, u.a. mit der Band Garish oder bei der Styriarte Graz. 2010 Gründung des Trio Frühstück (mit Maria Sawerthal und Sophie Abraham).

 

Eintritt: € 12/10

Veranstalter: Literaturfest Salzburg, Verein Literaturhaus